Affiliate-Marketing - Grundlagen-Guide für Anfänger

Das Interesse an Affiliate-Marketing ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Für viele ist das Thema jedoch ein großes Fragezeichen. Darum soll dieser Blogbeitrag Licht ins Dunkel bringen. Du erfährst alles, was du als Anfänger zum Thema Affiliate-Marketing wissen solltest.

Wir erklären, was Affiliate-Marketing überhaupt ist und wie es funktioniert, welche Provisionsmodelle es gibt, wovon die Verdienstmöglichkeiten abhängen, für wen Affiliate-Marketing geeignet ist und einiges mehr. Also lass uns direkt loslegen.

Was ist Affiliate-Marketing?

Affiliate-Marketing kommt ursprünglich aus den USA und ist eine Form des Online-Marketings. Konkret handelt es sich dabei um eine internetgestützte Vertriebsart, welche auf einer leistungsorientierten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit beruht.

Das heißt im Klartext: Unternehmen oder Menschen stellen ihre Produkte und Dienstleistungen anderen Menschen zur Verfügung, die dann die Möglichkeit haben diese über das Internet zu vermitteln, um eine Provision zu erhalten.

Aus der Offline-Welt ist dir dieses Schema wahrscheinlich bekannt. Wenn du z. B. Abonnent einer Zeitung bist und einen neuen Leser wirbst, sprich dieser abonniert die Zeitung ebenfalls, bekommst du dafür ein Dankeschön. Meist in Form einer Sachprämie.

Im deutschsprachigen Raum ist Affiliate-Marketing auch unter den folgenden zwei Begriffe bekannt:

  1. Partner-Marketing
  2. Partnerprogramm

Häufig wird auch der Begriff „Empfehlungs-Marketing“ verwendet. Allerdings gibt es hier einen Unterschied. Denn Empfehlungs-Marketing erfolgt aus Überzeugung. Wohingegen beim Affiliate-Marketing die Provision der Anreiz ist.

Ein kurzer geschichtlicher Rückblick

Nahezu jeder, der sich für das Thema „Geld verdienen im Internet“ interessiert, kennt den Begriff „Affiliate-Marketing“. Aber wie hat sich das heutige Affiliate-Marketing überhaupt entwickelt? Eine Frage, deren Antwort sicher nicht jedem geläufig ist. Aus diesem Grund möchten wir dir einen kurzen geschichtlichen Rückblick geben, wie alles begann.

  • 1989: Affiliate-Marketing wird geboren
    Affiliate-Marketing, wie wir es heute kennen, wurde 1989 von William J. Tobin ins Leben gerufen. Er ist der Urvater, der das Erste Partnerprogramm für seine Firma PC Flowers & Gifts gründete. Im Vergleich zum heutigen Affiliate-Marketing hat sich seit damals natürlich einiges geändert, aber das grundlegende Konzept ist das Gleiche.
  • 1994: CDNow startet sein Programm BuyWeb
    1994 startet der Online-Musikhändler CDNow sein Programm BuyWeb. Dieses ermöglichte Webseitenbetreiber, Alben oder Filme von der CDNow.com Webseite über einen Banner oder Link zu verlinken und für jeden erfolgreichen Verkauf eine Provision zu erhalten.
  • 1996: Amazon Associates Program
    Im Juli 1996 geht das amerikanische Amazon Associates Program an den Start. Es war eines der ersten Partnerprogramme überhaupt. Heute zählt es weltweit zu den beliebtesten Partnerprogrammen unter Affiliates.
  • 1998: Clickbank und Commission Junction gehen an den Start
    1998 öffnen die ersten Affiliate-Netzwerke Clickbank und Commission Junction (heute CJ Affiliate by Conversant) seine Türen. Beide Affiliate-Netzwerke existieren nach wie vor und gehören zu den größten in der Branche.
  • Affiliate-Marketing heute
    Heute gibt es zahlreiche Affiliate-Netzwerke und etliche Partnerprogramme. Alle aufzuzählen ist schier unmöglich. Wir stellen dir aber weiter unten ein paar der bekanntesten deutschen Affiliate-Netzwerke und Partnerprogramme vor.

Einteilung der Affiliate-Marketing-Industrie

Die Affiliate-Marketing-Industrie kann man in vier wesentliche Punkte unterteilen:

Der kommerzielle Anbieter

  • Der kommerzielle Anbieter, im Englischen auch Merchant oder Advertiser genannt.
  • Hierbei handelt es sich um den Produktinhaber, der das Partnerprogramm erstellt hat, um sein Produkt oder seine Dienstleistung bewerben zu lassen.
  • Affiliate-Marketing ist für diese Gruppe ein großartiger Kanal, um deren Produkt und Geschäft von anderen Leuten bewerben zu lassen. Denn sie zahlen nur für Ergebnisse.

Das Partner-Netzwerk

  • Das Partner-Netzwerk, im Englischen Affiliate Network genannt.
  • Es ist ein Mittelsmann, welcher die Partnerprogramme sowie die Angebote zur Verfügung stellt und verwaltet.
  • Das Netzwerk agiert als Vermittler zwischen Anbieter und Partner. Es macht die Auszahlungen an die Affiliates, übernimmt die Verfolgung der Verkäufe und leistet Betreuung.

Der Vertriebspartner

  • Der Vertriebspartner, im Englischen Affiliate oder Publisher genannt.
  • Die Rolle des Vertriebspartners ist es, sich ein Programm auszusuchen und Webseitenbesucher (engl. Traffic) bzw. Interessenten in potenzielle Kunden umzuwandeln.
  • Dabei hat der Vertriebspartner die Möglichkeit sich einem Partnerprogramm anzuschließen oder insofern möglich, direkt mit dem Anbieter zusammenzuarbeiten.

Der Interessent bzw. Kunde

  • Der Interessent bzw. Kunde, im Englischen Customer genannt.
  • Interessent und potenziell zukünftiger Kunde ist der tägliche Benutzer, der im Internet surft. Oftmals weiß er gar nicht, dass er durch seine Handlung, z. B. durch Klicken auf einen Link, die konvertierende Aktion eines Partnerprogramms ausgelöst hat.

Wie funktioniert Affiliate-Marketing in der Praxis?

Du als Betreiber eines Blogs oder einer Webseite stellst eine Werbefläche zur Verfügung, auf der du das Partnerprodukt oder die Partnerdienstleistung per Banner oder mittels eines Textlinks bewirbst.

Wenn ein Besucher bzw. Interessent auf deinen Banner oder deinen Textlink klickt, wird dieser auf die Webseite des Partnerunternehmens geleitet. Entscheidet sich der Interessent dort zu kaufen, bekommst du eine Provision.

Der erfolgreiche Abschluss eines Partnerangebots wird als Conversion bezeichnet.

Affiliate Marketing Partnerprogramm Funktionsweise

Die meisten Partnerunternehmen stellen dir eine gewisse Zeitspanne (Tage oder Wochen) zur Verfügung, in der der Interessent zum Kunden konvertieren muss. Nur wenn der Interessent innerhalb dieser Zeitspanne zu einem Kunden wird, bekommst du eine Provision. Ansonsten nicht. 

Wahrscheinlich stellt sich dir jetzt folgende Frage: Woher weiß das Partnerunternehmen, wer den Kunden vermittelt hat? Eine gute Frage.

Die Antwort: anhand deines Affiliate-Links.

Ein Affiliate-Link, auch Partner-Link genannt, ist ein Identifikator mit einem speziellen Code, der zu einem Partnerprogramm gehört. Darüber kann das Partnerunternehmen feststellen, über welchen Affiliate der Verkauf zustande kam.

Gleichzeitig handelt es sich bei einem Affiliate-Link um eine einzigartige Webadresse, die zu einem Angebot auf einer Landingpage führt. Lass uns anschauen, wie ein Affiliate-Link aufgebaut ist und wie dieser funktioniert.

In der einfachsten Form ist ein Affiliate-Link folgendermaßen aufgebaut: partnerwebseite.de/affiliate-id

  • Partnerwebseite
    Die Partnerwebseite ist der Ort, wo das Produkt oder Dienstleistung angeboten wird. In der Regel handelt es sich dabei um die Verkaufsseite, wo der Interessent zum Kunden umgewandelt werden soll.
  • Affiliate-ID
    Bei der Affiliate-ID handelt es sich um deine persönliche Identifikationsnummer, welche mit dem Affiliate-Link verknüpft ist. Meist besteht die ID aus deinem Namen oder einer Zahlenfolge. Manchmal auch beides in Kombination.

Hinweis: Die Affiliate-ID kann auch der Name deines Blogs sein, mit dem du dich beim Partnerprogramm beworben hast.

Zum besseren Verständnis und damit du einen Eindruck bekommst, wie ein echter Affiliate-Link überhaupt aussieht, haben wir nachfolgend einige Beispiele für dich aufgelistet.

Beim Klick auf den Affiliate-Link wird deine Affiliate-ID an die Partnerwebseite übergeben. Dabei wird ein Cookie auf dem Gerät deines Webseitenbesucher gesetzt, worin diese Information gespeichert wird.

Dadurch kann das Partnerunternehmen u. a. folgende Dinge nachverfolgen:

  • Über welchen Kanal der Kunde kam.
  • Welcher Affiliate den Kunden gesendet hat.
  • Ob es sich um einen qualifizierten Verkauf handelt.

Affiliate-Marketing Provisionsmodelle

Die Regelung, wie ein Affiliate vergütet wird, sprich die Höhe der Provision und das Provisionsmodell, ist von Programm zu Programm unterschiedlich.

Die vier gängigsten Provisionsmodelle im Affiliate-Marketing stellen wir dir jetzt vor.

Affiliate-Marketing - Provisionsmodell Pay per Click

1. Pay per Click

Bei diesem Provisionsmodell wird pro Klick vergütet. Wenn du z. B. Werbeanzeigen auf deinem Blog einbindest und einer deiner Besucher darauf klickt, bekommst du eine Provision.

Der bekannteste Anbieter, der dieses Modell der Abrechnungsvergütung anbietet, ist Google AdSense.

2. Pay per Lead

Als Lead bezeichnet man einen qualifizierten Interessenten. Beim Pay per Lead Modell geht es nicht darum, direkt etwas zu verkaufen. Vielmehr dient es dazu, an die Kontaktdaten eines Interessenten bzw. potenziellen Kunden zu kommen.

Somit ist das Partnerunternehmen in der Lage, im Nachhinein ein Angebot zu einem Produkt oder einer Dienstleistung zu machen, das den Interessenten zum Kauf verleiten soll.

Affiliate-Marketing - Provisionsmodell Pay per Lead

Doch zuvor muss der Interessent über deinen Affiliate-Link eine bestimmte Handlung durchführen. Hier einige Beispiele, welche Art Handlung das sein kann:

  • Registrierung für einen Newsletter
  • Teilnahme an einem Gewinnspiel
  • Ausfüllen einer Meinungsumfrage
  • Installieren einer App
  • Anfordern von Infomaterial
Affiliate-Marketing - Provisionsmodell Pay per Sale

3. Pay per Sale

Hierbei wird pro Verkauf eine Provision bezahlt. Vor allem bei Partnerprogrammen, die physische Produkte über einen Onlineversandhandel oder einen Onlineshop anbieten, kommt die Pay per Sale Vergütung zum Tragen. Dabei wird prozentual der Umsatz des Käufers verprovisioniert.

Für dich als Affiliate kann sich das ganz schön lohnen! Denn oftmals wird von einem Kunden mehr als ein Produkt gekauft. Somit ist nicht nur der Inhalt des Warenkorbs höher bzw. der Umsatz, sondern auch dein Verdienst.

Ein Beispiel ist das Amazon Partnerprogramm. Dort bekommst du als Affiliate eine Provision auf den gesamten Warenkorb des Käufers. Egal, was er kauft (bis auf wenige Ausnahmen).

4. Lifetime-Vergütung

Bei einer Lifetime-Vergütung wirst du als Affiliate mehrere Male vergütet, meist monatlich. Sehr oft wird diese Art der Vergütung bei Partnerprogrammen angeboten, wo der Interessent einer Mitgliedschaft beitreten kann. Dabei verpflichtet er sich, einen bestimmten monatlichen Betrag zu bezahlen.

Affiliate-Marketing - Provisionsmodell Lifetime Vergütung

Partnerprogramme mit einer Lifetime-Vergütung sind unter Affiliates sehr beliebt. Aber auf der anderen Seite sind sie nicht einfach zu vermitteln. Daher empfehlen wir dir als Anfänger diese Art Programme nicht unbedingt. Später, wenn du schon etwas fortgeschrittener bist, solltest du definitiv Programme mit Lifetime-Vergütung in deine Werbeaktivitäten mitaufnehmen.

Hier ein paar Beispiele aus Bereichen, wo eine Lifetime-Vergütung gezahlt wird:

  1. Online-Marketing-Werkzeuge
    Insbesondere bei Online-Marketing-Werkzeuge wie z. B. SEO-Analyse-Tools oder E-Mail Marketing Dienstleister, wird eine Lifetime-Vergütung gezahlt.
  2. Mitgliederseiten
    Auch viele Mitgliederseiten mit einem Affiliate-Programm vergüten ihre Partner mit einer Lifetime-Provision.
  3. WordPress-Produkte
    Ebenso gibt es Anbieter von WordPress-Produkten, wie z. B. Thrive Themes oder Digistore, die für jeden Neukunden eine wiederkehrende Provision zahlen.

Hinweis: Es gibt noch weitere Provisionsmodelle. Diese haben jedoch eine geringe Bedeutung, weshalb wir sie hier nicht aufführen.

Vor- und Nachteile von Affiliate-Marketing

Wie in jeder Branche gibt es auch im Affiliate-Marketing sowohl Vorteile wie auch Nachteile. Bevor du dich entscheidest, als Affiliate durchzustarten, solltest du dir über die folgenden Punkte bewusst sein. Einfach, damit du genau weißt, worauf du dich einlässt.

Vorteile

  • Kein eigenes Produkt nötig
  • Sehr geringe Investitionskosten
  • Freie Wahl des Partnerprogramms
  • Verkaufsprozess fällt weg
  • Kein Support an Kunden
  • Auch mit wenig Webseitenbesucher Erfolge möglich

Nachteile

  • Fehlende Transparenz
  • Provisionen können gekürzt werden
  • Partnerprogramm kann wegbrechen
  • Werbemittel nicht immer verfügbar
  • Keine Kontrolle über das Produkt
  • Manche Programme bieten eine geringe Provision

Wir gehen nun auf die Vor- und Nachteile etwas näher ein, damit du ein besseres Bild bekommst.

Vorteile von Affiliate-Marketing

  • Kein eigenes Produkt nötig
    Als Affiliate verdienst du im Internet dadurch dein Geld, indem du die Produkte von Unternehmen oder Menschen vermittelst. Du benötigst also weder ein eigenes Produkt noch musst du eins erstellen, wenn du mit Affiliate-Marketing loslegen möchtest.
  • Sehr geringe Investitionskosten
    Für den Start fallen lediglich die Kosten für Domain und Hosting an. Diese sind sehr gering, ungefähr 5 EUR im Monat. Bei dem Hostinganbieter ALL-INKL beispielsweise ist der Domainname inklusive und du bekommst sogar die ersten 3 Monate kostenlos.
  • Freie Wahl des Partnerprogramms
    Du kannst frei wählen, welches Partnerprogramm du bewerben möchtest. Es gibt eine Vielzahl an Programmen für digitale und physische Produkte.
  • Verkaufsprozess fällt weg
    Du musst dich nicht um den Verkaufs-, Zahlungs- und Zustellungsprozess des Produkts kümmern. Alles, was du tun musst, ist dich um potenzielle Kunden zu kümmern, die du über deinen Affiliate-Link auf die Partnerwebseite sendest.
  • Kein Support an Kunden
    Supportanfragen und Stornierungen sind Angelegenheit des Produktinhabers, sprich als Affiliate musst du dich damit nicht auseinandersetzen. Du vermittelst nur die Kunden und erhältst eine Provision, der Rest ist nicht deine Sache.
  • Auch mit wenig Webseitenbesucher Erfolge möglich
    Je mehr Besucher du auf deinen Blog oder Webseite leitest, desto höher ist dein Einkommenspotenzial. Du brauchst aber nicht unbedingt massenhaft Besucher, um Geld zu verdienen. Bereits wenige Besucher am Tag können für Umsatz sorgen.

Nachteile von Affiliate-Marketing

  • Fehlende Transparenz
    Eine direkte Transparenz ist nicht gegeben, weil du Verkäufe oder Leads nicht wirklich selbst überprüfen kannst. Somit musst du auf die Ehrlichkeit des Produktanbieters vertrauen und davon ausgehen, dass deine Abrechnung korrekt ist.
  • Provisionen können gekürzt werden
    Deine Provision kann jederzeit gekürzt werden. Hierfür können verschiedene Umstände verantwortlich sein. Jedenfalls solltest du in so einem Fall dir gut überlegen, ob es sich unterm Strich weiterhin für dich lohnt das Programm zu bewerben oder nicht.
  • Partnerprogramm kann wegbrechen
    Das Partnerprogramm, das du nutzt, kann von heute auf morgen wegbrechen. Gründe dafür können sein: Das Angebot ist nicht mehr verfügbar oder du hast gegen eine Teilnahmebedingung verstoßen und wirst deshalb aus dem Programm rausgeschmissen.
  • Werbemittel nicht immer verfügbar
    Es gibt teilweise Programme bzw. Anbieter die wenig bis gar keine Werbemittel zur Verfügung stellen. Dies ist für dich als Affiliate immer schlecht! Denn ohne geeignete Werbemittel bist du bei deinen Werbeaktivitäten eingeschränkt.
  • Keine Kontrolle über das Produkt
    Das Programm bzw. Produkt, welches du als Affiliate bewirbst, ist nicht dein eigenes. Daher hast du keine Kontrolle darüber, weder hinsichtlich der Qualität noch was den Kundendienst angeht. Auch den Preis sowie den Verkaufsprozess kannst du nicht steuern.
  • Manche Programme bieten eine geringe Provision
    Manche Programme bieten eine relativ geringe Provision. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Denn vorrangig kommt es darauf an, wie gut sich das Produkt vermitteln lässt. Du solltest trotzdem darauf achten, dass die Provision angemessen ist.

Affiliate-Netzwerke und Partnerprogramme

Es gibt etliche Affiliate-Netzwerke und Partnerprogramme. Jedes aufzuzählen ist unmöglich und nicht Sinn dieses Blogbeitrags. Damit du aber einen groben Überblick bekommst, nennen wir dir ein paar der bekanntesten Netzwerke und Partnerprogramme.

Also, falls du noch am Anfang stehst und auf der Suche nach einem guten Affiliate-Netzwerk oder Partnerprogramm bist, kannst du dich an den folgenden Anbietern orientieren. Diese haben allesamt einen guten Ruf und wir können sie dir nur empfehlen.

Awin

Awin gehört mit Abstand zu den größten Affiliate-Netzwerken. Bei dem Netzwerk sind einige namhafte Marken im Programm.

Wesentliche Informationen

  • Nische: Alles
  • Art: Digitale und physische Produkte
  • Provisionssätze: Variiert nach Programm
  • Cookie-Laufzeit: Variiert nach Programm
Affiliate-Marketing - Partnerprogramm Awin

Amazon PartnerNet

Das Amazon PartnerNet ist zwar kein Affiliate-Netzwerk, dafür gehört es jedoch zu den größten Partnerprogrammen.

Wesentliche Informationen

  • Nische: Alles
  • Art: Physische Produkte
  • Provisionssätze: 1% – 10%
  • Cookie-Laufzeit: 24 Stunden
Affiliate-Marketing - Partnerprogramm Amazon

Digistore24

Digistore24 ist eine Reseller-Plattform und ein Affiliate-Netzwerk. Im Programm sind viele digitale Infoprodukte.

Wesentliche Informationen

  • Nische: Alles
  • Art: Digitale Produkte
  • Provisionssätze: Variiert nach Programm
  • Cookie-Laufzeit: 180 Tage
Affiliate-Marketing - Partnerprogramm Digistore24

CJ Affiliate by Conversant

Das Affiliate-Netzwerk CJ Affiliate by Conversant ist eines der ältesten und bekanntesten der Branche.

Wesentliche Informationen

  • Nische: Alles
  • Art: Digitale und physische Produkte
  • Provisionssätze: Variiert nach Programm
  • Cookie-Laufzeit: Variiert nach Programm
Affiliate-Marketing - Partnerprogramm CJ Affiliate

CHECK24-Partnerprogramm

Das CHECK24-Partnerprogramm zählt zu den erfolgreichsten Affiliate-Programmen Deutschlands.

Wesentliche Informationen

  • Nische: DSL, Energie und Reisen
  • Art:  Preisvergleiche
  • Provisionssätze: Variiert nach Vertrag
  • Auszahlungszeit: Wöchentlich
Affiliate-Marketing - Partnerprogramm Check24

Wie viel Geld kann man mit Affiliate-Marketing verdienen?

Etliche Menschen generieren mit Affiliate-Marketing ein passives Einkommen über das Internet. Entweder als Neben- oder Hauptverdienst. Das Einkommen ist aber bei vielen Affiliates sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund können wir dir nicht genau sagen, wie viel Geld du verdienen kannst.

Wir werden dir jedoch aufzeigen, wovon der Verdienst im Wesentlichen abhängt.

Wesentliche Faktoren für den Verdienst

Grundsätzlich können wir dir sagen, dass der Verdienst von folgenden fünf Faktoren abhängt:

  1. Nische
  2. Partnerprogramm
  3. Inhalte
  4. Webseitenbesucher
  5. Vertrauen

Warum die o. g. Faktoren entscheidend sind, erfährst du jetzt.

Faktor Nr. 1: Nische

Eine Nische ist ein Teilbereich von einem Gesamtmarkt. Wir geben dir ein Beispiel: Paleo-Ernährung. Hierbei handelt es sich um eine Nische im Gesundheitsmarkt. Deine Nische sollte immer monetarisierbar sein, entweder mit einem physischen oder digitalen Produkt. Wenn es keine Produkte für deine Nische gibt, kannst du auch nichts verkaufen und somit nichts verdienen.

Affiliate-Marketing - Verdienstfaktor Nische

Wie du Nischenideen findest und prüfst, ob sie profitabel sind, haben wir in diesen Beiträgen erklärt:

Affiliate-Marketing - Verdienstfaktor Partnerprogramm

Faktor Nr. 2: Partnerprogramm

Ein gutes Partnerprogramm ist wichtig, damit du Umsatz generierst. Entscheidend bei der Auswahl eines geeigneten Partnerprogramms ist aber nicht die Höhe der Provision. Gerade Anfänger glauben, dass sie durch ein Programm mit hoher Provision mehr verdienen. Aber viel wichtiger ist, dass es gut konvertiert, sprich die Kunden für den Kauf überzeugt.

Faktor Nr. 3: Inhalte

Über deinen Inhalt (engl. Content) präsentierst du dein Angebot. Wenn deine Inhalte ausschließlich auf Verkauf ausgelegt sind und keinen Mehrwert bieten, wirst du nur mäßige Erfolge damit erzielen. Sieh zu, dass du deinen Besuchern einen gewissen Mehrwert in Form von Tipps, Leitfäden oder detaillierten Informationsbeiträgen bietest. Es müssen nicht nur Texte sein, du kannst auch Videos nutzen (am besten beides).

Affiliate-Marketing - Verdienstfaktor Inhalte
Affiliate-Marketing - Verdienstfaktor Websitebesucher

Faktor Nr. 4: Webseitenbesucher

Dein Verdienst hängt auch von deinen Webseitenbesuchern ab. Ohne diese geht gar nichts! Allerdings müssen es auch die Richtigen sein. Webseitenbesucher, die sich nicht für das Thema deiner Webseite interessieren, kannst du nur schwer von deinem Angebot überzeugen.

Faktor Nr. 5: Vertrauen

Wenn deine Webseitenbesucher kein Vertrauen zu dir aufbauen, kaufen sie auch nicht über deinen Affiliate-Link. Deswegen sei immer ehrlich zu ihnen und tische keine Lügen auf! Zum Beispiel: Wenn du ein Produkt vorstellst, solltest du nicht von einem Test reden, wenn du in Wahrheit das Produkt gar nicht gekauft und getestet hast. Stattdessen kannst du es z. B. „Produktvorstellung“ nennen.

Affiliate-Marketing - Verdienstfaktor Vertrauen

Darüber hinaus…

Dein Verdienst als Affiliate hängt auch davon ab, wie viel Zeit, Energie und Motivation du in die Sache steckst. Wenn du am Ball bleibst und dein Ding durchziehst, wirst du letzten Endes auch dafür belohnt. Erwarte aber nicht, dass dies von heute auf morgen geschieht! Denn Affiliate Marketing ist ein Prozess, der seine Zeit braucht.

Einige generieren bereits nach wenigen Wochen erste Einnahmen und andere wiederum brauchen Monate dafür. Und dann gibt es diejenigen, bei denen es gar nicht klappt. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein.

Mach dich jedenfalls darauf gefasst, dass du Opfer bringen musst. Denn ein Spaziergang wird das Ganze nicht! Du musst einiges dafür tun, um dein Affiliate-Business aufzubauen. Wie heißt es so schön: „Ohne Fleiß kein Preis.“

Für wen ist Affiliate-Marketing geeignet und wen nicht?

Eins gleich vorab: Affiliate-Marketing ist nicht für jeden geeignet! Aber das Tolle ist, dass es wirklich jeder erlernen kann. Auch Du! Wir garantieren Dir, dass es dafür keine besonderen Fähigkeiten voraussetzt.

Nichtsdestotrotz erfordert es eine gewisse Entschlossenheit, Hingabe und Engagement, damit es funktioniert. Zudem solltest du über PC-Grundkenntnisse verfügen und einigermaßen im Umgang mit dem Internet vertraut sein.

Affiliate-Marketing ist geeignet für Menschen, die

  • nach einer Einnahmequelle im Internet suchen
  • eine Vorliebe für das Internet haben
  • bereits einen Blog oder eine Webseite haben und damit Geld verdienen möchten
  • bereit sind Zeit, Energie und Motivation in die Sache zu investieren

Affiliate-Marketing ist ungeeignet für Menschen, die

  • schnell viel Geld verdienen wollen
  • nicht bereit sind neue Dinge zu lernen
  • die Vorstellung haben wenig arbeiten zu müssen, um erfolgreich zu werden
  • davon überzeugt sind, dass man im Internet kein Geld verdienen kann

Schlusswort

Wie du siehst, ist Affiliate-Marketing eine gute und empfehlenswerte Möglichkeit für alle, die nach einer Einnahmequelle im Internet suchen. Die Funktionsweise von Affiliate-Marketing ist im Grunde sehr einfach und durch die verschiedenen Provisionsmodelle und Partnerprogramme sowie die unzähligen Nischenmöglichkeiten ist diese Art des Geldverdienens im Internet theoretisch für jeden eine gute Option. Doch auch wenn die Einstiegshürden gering sind, ist Affiliate-Marketing nicht für jeden geeignet. Es erfordert neben technischer Affinität auch Geduld, Durchhaltevermögen und Spaß an der Sache.

Am einfachsten findest du heraus, ob Affiliate-Marketing das Richtige für dich ist, indem du einfach loslegst und es ausprobierst. Worauf wartest du also noch? Viel Erfolg!

Häufig gestellte Fragen

Abschließend beantworten wir noch einige häufig gestellte Fragen.

Hinweis: Wir sind keine Anwälte. Bei den folgenden Antworten handelt es sich nur um unsere Meinung. Dies ist keine Rechtsberatung.

Ist Affiliate-Marketing illegal?

Nein, ist es nicht. Es ist ein seriöses Online-Geschäftsmodell.

Brauche ich einen eigenen Blog?

So gut wie alle Affiliate-Netzwerke und Partnerprogramme verlangen von dir, dass du einen eigenen Blog oder eine Webseite mit relevanten Inhalten hast. Ohne, ist es schwer als Affiliate zugelassen zu werden.

Muss ich 18. sein, um Affiliate-Marketing ausüben zu können?

Ja, du solltest bereits volljährig bzw. voll geschäftsfähig sein.

Ist eine Gewerbeanmeldung nötig?

Ja, du musst ein Gewerbe anmelden. Im Blogbeitrag zur Gewerbeanmeldung von Sebastian Czypionka erfährst du mehr.

Darf ich als Affiliate selbst erstellte Werbemittel verwenden?

Manche Programme erlauben das Erstellen und Nutzen von eigenen Werbemittel. Andere wiederum nicht. Lese dir am besten die Teilnahmebedingungen des Programms durch, bevor du eigene Werbemittel nutzt. Im Zweifelsfall schreibe das Partnerprogramm an und frage explizit nach.

Das hängt vom Programm und deren Teilnahmebedingungen ab. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du den Link kürzen bzw. maskieren darfst, solltest du beim Partnerprogramm nachfragen.

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